Das Meer mal wieder
Ich komme gerade von der Insel und bin jetzt so ganz seltsam drauf.. ich hab nämlich genau das gegenteilige Gefühl von dem, was ich normalerweise hab, wenn ich wieder aufs Festland komme.. heute fühlt sich die Welt auf dem Festland ganz klein und beschränkt an, als ob rundherum Mauern gezogen wären und es keine Weiten geben würde.
Ich war heute endlos spazieren in Hörnum, wir haben Unmengen kaputte Miesmuscheln gesammelt ( die so lange vom Wasser hin- und hergespült wurden, dass das Perlmut wunderschön glänzt). Ich habe sie alle in meiner Wollmütze getragen, sodass ich am Kopf frieren musste und meine Mütze nass und sandig war.
Und weil auch meine Hände so kalt waren, habe ich Schwertmuscheln als Stäbchen benutzt, um die Miesmuscheln aufzulesen.
Der Himmel war klar und die Luft wirklich klirrend kalt.
(Später haben wir uns beide die Zunge am heißen Kakao verbrannt, so dringend mussten wir was warmes trinken!!)
Und da am Strand, als mein Schatz vorgelaufen war und ich die Muscheln gesammelt habe ( vielleicht beklebe ich damit wieder einen Blumentopf...), da hatte ich so ein Gefühl von unendlicher Weite und ich hab mich winzig klein gefühlt.
Da musste ich an eine Geschichte denken.. ich weiß nicht mehr genau, wie sie hieß.. sie handelt aber von dem kleinen Herrn Paul.
Der sitzt im Kino und möchte sich seinen Lieblingsfilm ansehen, obwohl er ihn schon 3 mal gesehen hat.
Der kleine Herr Paul kauft also einen Karte und bekommt auch in der letzten Reihe einen Platz.
Aber kurz bevor der Film beginnt, kommt ein riesen großer Mann in den Saal und setzt sich direkt vor den kleinen Herrn Paul, der natürlich nichts mehr von der Leinwand sehen kann.
Schüchtern tippt er den Riesen an und fragt:" Entschuldigen Sie, aber könnten sie sich vielleicht ein bißchen kleiner machen?"
Da knurrt der Große:" Kannst du dich etwas größer machen?!" Beschämt sitzt nun der kleine Herr Paul den ganzen Film über auf seinem Platz ohne etwas zu sehen.
Danach läuft er missmutig durch die Straßen, bis er an einer Schneiderei vorbei kommt und ihm eine Idee.
Im Schneiderladen lässt er seinen Anzug so umnähen, dass dieser ihm gerade ein Stück zu klein ist.
Und dann fühlt er sich plötzlich richtig groß und ist ganz zufrieden.
Die Geschichte geht noch weiter und auch ein bißchen anders, aber wichtig ist mir nur, dass es im Grunde egal ist, ob man groß oder klein ist...
denn das hat ja nichts damit zu tun, wie groß ( oder klein )man sich fühlt.
Oder?
Ich war heute endlos spazieren in Hörnum, wir haben Unmengen kaputte Miesmuscheln gesammelt ( die so lange vom Wasser hin- und hergespült wurden, dass das Perlmut wunderschön glänzt). Ich habe sie alle in meiner Wollmütze getragen, sodass ich am Kopf frieren musste und meine Mütze nass und sandig war.
Und weil auch meine Hände so kalt waren, habe ich Schwertmuscheln als Stäbchen benutzt, um die Miesmuscheln aufzulesen.
Der Himmel war klar und die Luft wirklich klirrend kalt.
(Später haben wir uns beide die Zunge am heißen Kakao verbrannt, so dringend mussten wir was warmes trinken!!)
Und da am Strand, als mein Schatz vorgelaufen war und ich die Muscheln gesammelt habe ( vielleicht beklebe ich damit wieder einen Blumentopf...), da hatte ich so ein Gefühl von unendlicher Weite und ich hab mich winzig klein gefühlt.
Da musste ich an eine Geschichte denken.. ich weiß nicht mehr genau, wie sie hieß.. sie handelt aber von dem kleinen Herrn Paul.
Der sitzt im Kino und möchte sich seinen Lieblingsfilm ansehen, obwohl er ihn schon 3 mal gesehen hat.
Der kleine Herr Paul kauft also einen Karte und bekommt auch in der letzten Reihe einen Platz.
Aber kurz bevor der Film beginnt, kommt ein riesen großer Mann in den Saal und setzt sich direkt vor den kleinen Herrn Paul, der natürlich nichts mehr von der Leinwand sehen kann.
Schüchtern tippt er den Riesen an und fragt:" Entschuldigen Sie, aber könnten sie sich vielleicht ein bißchen kleiner machen?"
Da knurrt der Große:" Kannst du dich etwas größer machen?!" Beschämt sitzt nun der kleine Herr Paul den ganzen Film über auf seinem Platz ohne etwas zu sehen.
Danach läuft er missmutig durch die Straßen, bis er an einer Schneiderei vorbei kommt und ihm eine Idee.
Im Schneiderladen lässt er seinen Anzug so umnähen, dass dieser ihm gerade ein Stück zu klein ist.
Und dann fühlt er sich plötzlich richtig groß und ist ganz zufrieden.
Die Geschichte geht noch weiter und auch ein bißchen anders, aber wichtig ist mir nur, dass es im Grunde egal ist, ob man groß oder klein ist...
denn das hat ja nichts damit zu tun, wie groß ( oder klein )man sich fühlt.
Oder?
Imke Gudrun Jacobsen - 22. Jan, 20:40
Natascha Hilmer - 24. Jan, 22:31
Hach....
da muss ich dich einfach mal ganz doll drücken, Imke :)
Schade dassich es nicht persönlich tun kann jetzt grade :)
Ich MAG deine geschichten so sehr....
Schade dassich es nicht persönlich tun kann jetzt grade :)
Ich MAG deine geschichten so sehr....
Iska von Aspern - 31. Jan, 16:52
Hallo Imke,
eine wirklich schöne Geschichte mit einer noch schöneren Pointe!
LG
LG
Wat?
Also die Geschichte mit groß und klein ging ein wenig über meinen Horizont hinaus, der natürlich auch so früh am morgen noch ein wenig begrenzt ist. Kannst du mir ja mal bei Gelegenheit erläutern.
Freu mich
MOIN